
Zarter Teriyaki-Fisch
Weißfischfilets mit einer selbstgemachten Teriyaki-Sauce glasiert, die unter starker Hitze zu einer klebrigen, süß-herzhaften Glasur karamellisiert. Die Sauce reduziert sich zu einem glänzenden Lack, während der Fisch innen flockig und saftig bleibt.
Zutaten
- 2 Stk.Fisch
- 2 ELSake
- 2 ELSojasauce
- 2 ELMirin
- 1 ELZucker
- 2 ELOlivenöl
- nach BeliebenKnoblauch und Ingwer, in feine Scheiben
- zum GarnierenSesam und Schalotten, in Ringe
- nach GeschmackSalz und schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Den Fisch von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. 10 Minuten ruhen lassen.
- In einem kleinen Topf Sake, Sojasauce, Mirin und Zucker verrühren. Bei mittlerer Hitze aufkochen und etwa 3–5 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt. Beiseitestellen.
- Eine Pfanne mit Olivenöl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Den Fisch einlegen und auf jeder Seite 3–4 Minuten goldbraun anbraten. Nach Belieben Knoblauch und Ingwer zugeben.

- Die Teriyaki-Sauce über den Fisch gießen und weitere 1–2 Minuten garen, bis der Fisch gar ist.

- Vor dem Servieren mit Sesam und Schalottenringen bestreuen.
Fragen
Teriyaki-Sauce enthält Zucker und Mirin, die bei hoher Hitze schnell karamellisieren und verbrennen. Bei mittlerer Hitze garen, nicht bei hoher. Die Sauce nur am Ende auftragen (die letzten 2–3 Minuten) — den Fisch nicht darin marinieren oder zu Beginn hinzufügen. Den Fisch 2–3 Mal wenden und jedes Mal mit Sauce bestreichen. Die Pfanne sollte nicht zu heiß sein.
Lachs ist die beliebteste Wahl für Teriyaki wegen seines Fettgehalts, der gut zur süßen Sauce passt. Gute Alternativen: Gelbschwanz (Hamachi), Makrele, Wolfsbarsch oder Kabeljau. Magerer Weißfisch (Tilapia, Pangasius) funktioniert auch, erfordert aber mehr Sorgfalt — er ist trockener und zerfällt leichter. Für eine feste Kruste Fisch mit Haut wählen.
Klassische Hausgemachte Sauce: 3 EL Sojasoße + 2 EL Mirin + 1 EL Sake + 1 EL Zucker. Mischen und bei mittlerer Hitze 3–5 Minuten leicht einkochen. Ohne Mirin: durch Reisessig + eine Prise Zucker ersetzen. Ohne Sake: trockenen Sherry oder Hühnerbrühe verwenden. Die Sauce hält sich im Kühlschrank bis zu 2 Wochen.
Ofen: bei 200°C 12–15 Minuten backen, in den letzten 3 Minuten mit Teriyaki-Sauce bestreichen und auf Grill schalten. Heißluftfritteuse: 180°C, 8–10 Minuten, 2 Minuten vor Ende mit Sauce bestreichen. Beide Methoden liefern gute Ergebnisse, auch wenn die Kruste weniger glänzend als in der Pfanne wird.
Traditionelle japanische Präsentation: gedämpfter Reis, eingelegter Ingwer, Gurkensalat mit Reisessig. Auch beliebt: gedämpfte Edamame, Misosuppe, dünn geschnittener Daikon. In Restaurants wird der Fisch auf einem Holztablett serviert. Mit Sesamsamen und Nori-Streifen bestreuen für ein authentisches Aussehen.
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Kommentare (1)
Fresh seafood should smell like the ocean, not like fish. If your fish smells strongly when you buy it for mellow teriyaki fish, it's past its prime. Your nose is the most reliable freshness test.