
Mochi
Mochi ist ein traditionelles japanisches Dessert mit einer einzigartigen, zarten Textur aus Klebreis, gefüllt mit frischem Obst — der Geschmack variiert je nach Füllung, doch die exquisite, zäh-elastische Konsistenz ist stets unverkennbar.
Zutaten
- 1 TasseKlebreis
- 2 TassenWasser
- 0.25 TasseZucker
- 0.25 TasseKartoffel- oder Maisstärke zum Bestäuben
- 0.5 TLSalz
- 1 Tassegeschnittenes Obst
1 Tasse = 240 ml
Zubereitung
- Den Reis 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Anschließend abgießen.
- Den Reis 30 Minuten dämpfen, bis er weich und klebrig ist.
- Das klein geschnittene Obst mit dem Zucker für die Füllung vermengen. Saftiges Obst vorher mit Küchenpapier trocken tupfen, damit die Füllung nicht ausläuft.
- Den noch heißen Reis in eine Schüssel geben, das Salz hinzufügen und mit dem angefeuchteten Ende eines Nudelholzes stampfen, bis die meisten Körner zerdrückt sind. Dann mit nassen Händen kneten, bis eine glatte, dehnbare Masse entsteht.

- Hände und Arbeitsfläche mit der Stärke bestäuben. Die Masse in walnussgroße Kugeln teilen. Jeweils etwas Obstfüllung in die Mitte jeder Kugel setzen und diese sorgfältig verschließen, damit keine Füllung austritt.

- Die fertigen Mochi in eine Schüssel legen, mit Frischhaltefolie abdecken und vor dem Servieren einige Stunden im Kühlschrank kühlen.
Fragen
Für dieses Rezept braucht man gar kein Mochiko: Der Teig entsteht aus ganzem Klebreis, gedämpft und gestampft. Ersetzen lässt sich nur der Klebreis selbst nicht, weder als Korn noch als Mehl. Gewöhnliche Stärke oder Weizenmehl ergeben nicht die zähe, elastische Textur: Maisstärke wird brüchig, Weizenmehl ergibt einen ganz anderen Teig; die Stärke dient hier nur zum Bestäuben. Klebreis und Klebreismehl gibt es in asiatischen Lebensmittelgeschäften und großen Supermärkten.
Mochi passen wunderbar zu vielen Füllungen: Erdbeer- oder Mangokonfiture, Matcha-Creme, Nutella, Erdnussbutter, Eis (Mochi-Eis), Frischkäse mit Honig oder gesüßte Sesampaste. Wichtig ist, dass die Füllung dick genug ist, um nicht auszulaufen; flüssige Füllungen müssen vorher eingefroren werden.
Frisch zubereitete Mochi schmecken am besten am Tag der Zubereitung — sie härten mit der Zeit aus. Bei Raumtemperatur in Frischhaltefolie oder einem luftdichten Behälter bis zu 2 Tage aufbewahren. Im Kühlschrank bis zu 5 Tage, aber sie härten schneller aus; 10–15 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, um die Weichheit wiederherzustellen. Mochi mit Eis-Füllung im Gefrierschrank aufbewahren.
Mochi-Teig ist von Natur aus sehr klebrig — das ist eine Eigenschaft des Klebreismehls. Zum Arbeiten Hände, Arbeitsfläche und Nudelholz großzügig mit Kartoffel- oder Maisstärke bestäuben. Weizenmehl als Bemehlungsstärke nicht verwenden — es macht die Oberfläche rau. Leicht angefeuchtete Hände helfen ebenfalls.
Dieses Rezept kommt ohnehin ohne Mikrowelle aus: Der ganze Reis wird gedämpft und dann gestampft. Mit Klebreismehl gibt es zwei Wege. Auf dem Herd: Mehl mit Wasser und Zucker mischen und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren garen, bis der Teig durchscheinend und elastisch ist, etwa 10–12 Minuten. Im Dampfgarer: den Teig in eine gefettete Schüssel geben und 20–25 Minuten dämpfen, bis er durchscheinend ist. Teig aus Mehl ergibt eine glattere Hülle als gestampfter Reis.
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Kommentare (1)
I weigh every ingredient for mochi instead of using cups. Baking is chemistry. An extra tablespoon of glutinous rice can push this from perfectly balanced to dense and heavy. A $15 scale pays for itself immediately.