
Pilzsuppe
Eine herzhafte russische Suppe mit getrockneten Steinpilzen und Graupen. Die Pilzbrühe ist intensiv aromatisch, die Graupen machen sie sättigend und dickflüssig.
Zutaten
- 50 ggetrocknete Steinpilze
- 150 gGraupen
- 3-4 Stückmittlere Kartoffeln
- 1 StückKarotte
- 1 StückZwiebel
- 1 StangeSellerie
- 50 gButter
- 2.5 lWasser oder Gemüsebrühe
- Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- frischer Dill und Petersilie
- Sauerrahm
Zubereitung
- Pilze 2-3 Stunden in warmem Wasser einweichen, dann im selben Wasser weichkochen. Hacken und Brühe abseihen. Graupen mehrere Stunden einweichen.
- Wasser oder Brühe aufkochen. Graupen hinzufügen und bei niedriger Hitze 30-40 Minuten kochen. Kartoffeln schälen und würfeln. Karotte, Zwiebel und Sellerie hacken.
- Butter schmelzen und Zwiebel, Karotte und Sellerie goldbraun dünsten.
- Pilze, Pilzbrühe und gedünstetes Gemüse zu den Graupen geben. Kartoffeln hinzufügen und 20-25 Minuten kochen.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kräuter kurz vor Ende hinzufügen. Mit Sauerrahm servieren.
Fragen
Den besten Geschmack ergibt eine Kombination: frische Champignons oder Shiitake für die Masse, plus eine Handvoll (15–20 g) getrocknete Steinpilze oder Pfifferlinge für die Tiefe. Getrocknete Pilze sind konzentriertes Umami; ihr Einweichwasser (durch ein Käsetuch gefiltert) ist flüssiges Gold — es in die Brühe geben. Gefrorene Pilze funktionieren, geben aber viel Wasser ab: direkt aus dem Gefrierfach bei starker Hitze ohne Deckel braten, bis das Wasser verdampft. Zuchtchampignons allein haben wenig Geschmack — immer mit getrockneten Sorten verstärken.
Drei häufige Fehler: 1) ungenügendes Anbraten — Pilze müssen bei starker Hitze goldbraun gebraten werden, nicht geschmort; 2) kein Umami-Boost — 1–2 TL Sojasoße oder etwas Tomatenmark zugeben, kaum merklich aber tiefenwirksam; 3) schwache Brühe — Pilz- oder Hühnerbrühe verwenden, kein Wasser. Geheimkombination: Thymian und Knoblauch gemeinsam mit den Pilzen anbraten. Finaler Schliff: ein Spritzer Zitronensaft oder Apfelessig kurz vor dem Servieren weckt alle Aromen.
Ohne Mehl: die Hälfte der Suppe pürieren und die andere Hälfte mit Pilzstücken belassen — ergibt eine reichhaltige Konsistenz ohne Stärke. Eine weitere Methode ist, eine Kartoffel oder ein Stück Brot beim Kochen hinzuzufügen. Mit Mehl: 2 EL Mehl in Butter 1–2 Minuten braten bis es nussig riecht, dann die Brühe schrittweise unter Rühren hinzufügen, damit keine Klumpen entstehen. Statt Mehl kann auch Kartoffelstärke verwendet werden (1 EL pro Liter Brühe).
Ja. Statt Sahne: Kokosnusscreme gibt eine cremige Textur mit leichter Süße, die gut zu Waldpilzen passt. Hafercreme ist neutraler. Ganz ohne Milchprodukte: einfach mehr Pilze mit der Brühe pürieren — Pilze selbst geben eine reichhaltige, cremige Konsistenz, besonders Shiitake. Am Ende etwas Olivenöl einrühren, um die Rundheit zu erzielen, die sonst die Sahne geben würde.
Im Kühlschrank hält sie sich 3–4 Tage und schmeckt am nächsten Tag besser. Einfrieren ist möglich, aber nur ohne Sahne: Sahne trennt sich nach dem Auftauen. Beim Aufwärmen zugeben. Die Suppe dickt bei der Lagerung ein — beim Aufwärmen etwas Brühe oder Wasser hinzufügen. Wenn die Suppe ganze Pilzstücke enthält, werden sie nach dem Einfrieren etwas weicher, was normal ist.
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Kommentare (1)
Start with cold water for mushroom soup. Adding dried porcini mushrooms to cold water and bringing it up slowly extracts far more flavor than dumping ingredients into a rolling boil. The difference in depth is significant.