
Narsharab
Eine aserbaidschanische Sauce aus 100% Granatapfelsaft, langsam zu einem dicken rubinroten Sirup eingekocht und mit warmen Gewürzen wie Zimt, Koriander und Basilikum gewürzt. Ihr Name bedeutet Granatapfelwein; traditionell ungesüßt und säuerlich, wird sie zu Grillfleisch und Fisch serviert.
Zutaten
- 1000 mlGranatapfelsaft
- ¼ TLZimt
- ½ TLGemahlener Koriander
- ½ TLGetrockneter Basilikum
- 1 BlattLorbeerblatt
- ¼ TLSchwarzer Pfeffer
- ½ TLSalz
Zubereitung
- Den 100% Granatapfelsaft in einen weiten Topf gießen und bei mittel-niedriger Hitze zum sanften Köcheln bringen.
- Langsam einkochen, ohne starkes Kochen, etwa 45 bis 55 Minuten, bis der Saft um rund zwei Drittel reduziert ist.

- Zimt, gemahlenen Koriander, getrockneten Basilikum, Lorbeerblatt, schwarzen Pfeffer und Salz zugeben und 5 Minuten weiterköcheln.

- Die Textur prüfen: Der Sirup soll die Rückseite eines Löffels überziehen. Etwas dünner als gewünscht vom Herd nehmen, da er beim Abkühlen eindickt.

- Das Lorbeerblatt und ganze Gewürze entfernen oder die Sauce passieren.
- Abkühlen lassen und in sterilisierte Flaschen füllen; im Kühlschrank aufbewahren. Zu Grillfleisch und Fisch, als Marinade oder statt Essig in Salaten servieren.
Fragen
Melasse ist einfach reduzierter Saft, oft gesüßt. Narsharab ist mit Gewürzen (Zimt, Koriander, Basilikum) gewürzt und traditionell ungesüßt, daher saurer und herzhafter.
Der Klassiker ist ungesüßt; Narsharab soll sauer sein. Süße nur ein wenig, wenn der Saft sehr scharf ist, aber dann nähert er sich der Melasse.
Traditionell werden die frischen Kerne gepresst. Zu Hause ist es einfacher, guten 100% Granatapfelsaft ohne Zusätze zu nehmen und ihn einzukochen.
Wenn der Sirup die Rückseite eines Löffels überzieht. Nimm ihn etwas früher vom Herd, da er beim Abkühlen stark eindickt; zu lange gekocht wird er klebrig und etwas bitter.
Zu Fleisch und besonders Fisch (klassisch gegrillter Stör), zu Schaschlik und Lyulya-Kebab; als Marinade; oder ein paar Tropfen statt Essig in Salaten.
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