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Ajitama (japanische Ramen-Eier): Eier, Sojasoße, Mirin — Japan · Rezept
Japan · Vorspeisen und Sandwiches · Vegetarisch

Ajitama (japanische Ramen-Eier)

Ajitama (味玉), ausgeschrieben Ajitsuke Tamago (味付け玉子) und auch Nitamago genannt, sind japanische wachsweiche Eier, die in Sojasauce und Mirin marinieren, bis das Eiweiß hellbraun und würzig-süß ist und das Eigelb cremig bleibt. In Japan gehören sie auf eine Schüssel Ramen. Die Eier kochen 6 Minuten 30 Sekunden, kommen sofort ins Eiswasser, werden gepellt und in eine kalte Marinade aus Sojasauce, Mirin, Wasser und etwas Sake gelegt. Die eigentliche Arbeit dauert rund 20 Minuten. Danach ziehen die Eier 4 bis 12 Stunden im Kühlschrank.

20 Min 90 kcal 6 Pers Einfach🌿Vegetarisch🇯🇵Japan★★★★★5.0· 1 Bewertungen

Zutaten

PortionenMetrisch
  • 6 StückEier
  • 60 mlSojasauce
  • 60 mlMirin
  • 60 mlWasser
  • 15 mlSake
  • 4 gZucker
  • 500 gEis

Zubereitung

  1. Die Eier 20 Minuten früher aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie etwas Zimmertemperatur annehmen. So garen sie gleichmäßiger und platzen seltener. Vor allem anderen eine Schüssel Eiswasser bereitstellen: Sie wird gebraucht, sobald der Timer klingelt.
  2. Einen Topf Wasser zum sprudelnden Kochen bringen. Die Eier vorsichtig auf einem Löffel hineinlassen und einen Timer auf genau 6 Minuten 30 Sekunden stellen. Das Wasser die ganze Zeit gleichmäßig lebhaft kochen lassen.
  3. In den ersten ein, zwei Minuten die Eier langsam mit dem Löffel im Wasser drehen. Das zentriert die Eigelbe, sodass sie in der Mitte des Eiweißes sitzen statt zur Seite zu rutschen. Das zahlt sich aus, wenn die halbierten Eier hübsch aussehen sollen.
  4. In der Sekunde, in der der Timer klingelt, die Eier direkt ins Eiswasser heben. Das stoppt das Garen sofort. Ein paar Minuten länger im Topf, und das cremige Eigelb wird fest. Mindestens 5 Minuten kühlen.
    Ajitama: wachsweiche Eier werden mit dem Schaumlöffel aus dem kochenden Topf ins Eiswasser gehoben
  5. Die Eier unter einem dünnen Strahl kalten Wassers pellen, am stumpfen Ende beginnend, wo die Luftkammer sitzt. Frische Eier lassen sich schlechter pellen als etwas ältere. Wer vorausplant, nimmt deshalb Eier, die etwa eine Woche alt sind.
  6. Die Marinade zubereiten: Sojasauce, Mirin, Sake und Wasser mit dem Zucker nur so weit erwärmen, bis der Zucker gelöst ist, dann vollständig abkühlen lassen. Warme Marinade über die Eier gegossen würde das Eiweiß weitergaren.
  7. Die gepellten Eier in einen kleinen Behälter oder Gefrierbeutel mit Zipper geben, sodass die Marinade sie umgibt, und 4 bis 12 Stunden kühlen. Länger ist hier nicht besser: nach einem Tag wird das Eiweiß gummiartig und zu salzig. Halbieren und auf Ramen, Reis oder pur servieren.
    Ajitama in der Marinade: gepellte Eier unter Soja-Mirin-Sud in einer Glasdose, bedeckt mit Küchenpapier

Fragen

Ajitama ist die Kurzform von Ajitsuke Tamago, übersetzt „gewürztes Ei“: ein wachsweich gekochtes Ei, das gepellt und in Sojasauce und Mirin mariniert wird. Nitamago (煮玉子, „geschmortes Ei“) steht ebenfalls oft auf Ramen-Speisekarten und meint in der Praxis dasselbe marinierte Ei. Das Eiweiß wird hellbraun und würzig-süß, das Eigelb bleibt cremig. In einer Schüssel Ramen liegt meist ein halbiertes Ei.

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