Zum Inhalt springen
GetCookMatch
⌘K
Onigiri (japanische Reisbällchen): Japanischer Rundkornreis, Blatt nori, Gesalzener Lachs — Japan · Rezept
Japan · Vorspeisen und Sandwiches

Onigiri (japanische Reisbällchen)

Onigiri, auch Omusubi genannt, sind japanische Reisbällchen: warmer, leicht gesalzener Rundkornreis, von Hand um eine kleine Füllung gepresst und mit Nori umwickelt. Essig kommt nicht an den Reis, und genau darin unterscheiden sie sich von Sushi. Der Name kommt von nigiru, „mit der Hand greifen“, und das ist auch schon die Methode: keine Form, nur nasse, gesalzene Hände und drei oder vier feste Drehungen. Aus einem Topf Reis entstehen hier drei klassische Füllungen: gesalzener Lachs, Umeboshi-Pflaume und Thunfisch mit Mayonnaise. Onigiri sind zum Mitnehmen gedacht und werden zimmerwarm gegessen.

60 Min 390 kcal 5 Pers Mittel🇯🇵Japan Zum Rezept
Rezepte per E-MailAnmelden →

Zutaten

PortionenMetrisch
  • 400 gjapanischer Rundkornreis
  • 3 BlätterNori
  • 150 ggesalzener Lachs
  • 4 StückUmeboshi
  • 80 gThunfisch aus der Dose
  • 2 ELMayonnaise
  • 1 TLSojasauce
  • 1 ELgeröstete Sesamsamen
  • 2 TLMeersalz

Zubereitung

  1. Den Reis in kaltem Wasser waschen, mit der Hand umrühren und abgießen, bis das Wasser klar bleibt — meist vier bis fünf Wechsel. Das entfernt die Oberflächenstärke, die den Reis sonst klebrig machen würde.
  2. Den Reis mit 440 ml Wasser garen, also etwas weniger Wasser als üblich, damit die Körner fest genug zum Pressen bleiben. Nach dem Garen 10 Minuten zugedeckt vom Herd ziehen lassen, dann mit einem Paddel behutsam wenden, um Dampf abzulassen.
  3. Den Reis in einer weiten Schüssel ausbreiten und auf etwa Körpertemperatur abkühlen lassen, rund 15 Minuten. Er muss warm sein, nicht heiß: heißer Reis zerfällt und verbrennt die Hände, ganz abgekühlter bindet nicht mehr.
  4. Die Füllungen vorbereiten. Gesalzener Lachs wird roh verkauft, deshalb zuerst garen: grillen oder in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze braten, einmal wenden, bis das Fleisch durchgehend undurchsichtig ist und sich leicht zerteilen lässt. Etwas abkühlen lassen, dann zerpflücken und Haut und Gräten entfernen. Den Thunfisch abtropfen lassen und mit Mayonnaise und Sojasauce mischen. Die Umeboshi entkernen. Die Noriblätter in breite Streifen schneiden.
    Onigiri-Füllungen: zerpflückter Salzlachs, Thunfisch-Mayo und Umeboshi, dazu Nori, Meersalz und eine Schale Reis
  5. Eine Schale Wasser und ein Schälchen Meersalz bereitstellen. Beide Handflächen befeuchten, dann eine kräftige Prise Salz zwischen ihnen verreiben — das würzt die Außenseite des Reises und verhindert das Kleben.
  6. Etwa 100 g Reis in eine Handfläche nehmen, mit einem Finger eine Mulde in die Mitte drücken, einen Teelöffel Füllung hineingeben und den Reis darüber schließen. Die Hände zu einem V formen, fest drücken, den Ball um 120 Grad drehen und drei- bis viermal wiederholen, bis ein Dreieck entsteht. Nicht überarbeiten, sonst presst sich der Reis zu einem dichten Klumpen.
    Onigiri formen: Hände halten ein Reisdreieck mit Salzlachs obenauf, daneben Wasserschale und Salz
  7. Jedes Onigiri mit einem Noristreifen umwickeln. Für knuspriges Nori erst beim Essen umwickeln; für weiches, am Reis anliegendes Nori bereits im warmen Zustand. Mit Sesam bestreuen und zimmerwarm servieren.

Fragen

Onigiri, auch Omusubi genannt, ist ein Ball oder Dreieck aus ungewürztem Rundkornreis, der mit den Händen gesalzen, um eine kleine Füllung gepresst und meist mit Nori umwickelt wird. Sushireis wird mit Essig, Zucker und Salz gewürzt, und das verändert Geschmack und Konsistenz. An Onigiri-Reis kommt nur Salz. In Japan nimmt man Onigiri als Mittagessen mit oder kauft sie als Snack und isst sie zimmerwarm, oft mit einer Schale Misosuppe.

Rezept teilen

Bewerten

Rezept bewerten

Rezeptkarte drucken

VintageModernBistro

Rezepte per E-Mail

Ein Brief pro Woche: ein Rezept nach Ihrem Geschmack und alles Neue auf der Seite. Abmelden mit einem Klick.

Als Geschenk: Sergeis Kochbuch (E-Book).

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung.

Verraten Sie uns, was Sie gern kochen (30 Sekunden) →

An der Diskussion teilnehmen

Kommentare

Kommentar hinterlassen

Noch keine Kommentare — seien Sie der Erste!