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Tefteli (russische Reis-Hackbällchen): Hackfleisch, Schweinehackfleisch, Weißer reis — Russland · Rezept
Russland · Fleischgerichte · Proteinreich

Tefteli (russische Reis-Hackbällchen)

Tefteli sind russische Hackbällchen, die mit Reis vermengt und in einer cremigen Tomatensoße geschmort werden. Der direkt ins Hack gearbeitete Reis steht heraus und hält sie weich — daher der Beiname 'Stachelschwein-' oder 'Igel'-Bällchen. Eine leichte Kruste vom Anbraten hält die Form, das Innere bleibt zart, und die Soße zieht in eine Beilage aus Kartoffelpüree oder Buchweizen ein. Dieses Tefteli Rezept arbeitet mit halb gegartem Reis, damit die Bällchen weich bleiben und nicht austrocknen.

70 Min 420 kcal 4 Pers Anspruchsvoll💪Proteinreich🇷🇺Russland Zum Rezept★★★★★5.0· 1 Bewertungen
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Tefteli in der russischen Hausküche

Tefteli gehören zu den Gerichten, die in Russland fast jeder aus der Schulkantine kennt: Hackbällchen mit Reis, in Soße geschmort, dazu Kartoffelpüree. Der Reis macht sie weicher und ergiebiger als reine Fleischbällchen, und aufgewärmt am nächsten Tag schmecken sie eher besser als schlechter, weil die Soße durchzieht.

Wer nach diesem Rezept Lust auf mehr hat: Piroschki sind gefüllte Hefeteigtaschen aus dem Öl, Pelmeni kleine gekochte Fleischtaschen, und als Nachtisch passen dünne Blinchiki mit Marmelade. Alle Rezepte aus dieser Ecke stehen unter russische Küche.

Zutaten

PortionenMetrisch
  • 300 gRinderhackfleisch
  • 300 gSchweinehackfleisch
  • 100 gweißer Reis
  • 2 StückZwiebel
  • 1 StückKarotte
  • 1 StückEi
  • 200 gSchmand
  • 2 ELTomatenmark
  • 1 TLSalz
  • 0.5 TLschwarzer Pfeffer
  • 2 ELPflanzenöl

Zubereitung

  1. Den Reis abspülen und halb gar kochen (5–7 Minuten), dann abgießen und abkühlen lassen. Roher Reis zieht Feuchtigkeit aus dem Fleisch und bleibt hart; heißer Reis gart das Hack an.
  2. Zwiebel und Karotte reiben. Die Hälfte in Öl 10 Minuten weich dünsten (für das Hack), den Rest für die Soße aufheben. Karamellisiertes Gemüse bringt Süße und Tiefe.
  3. Beide Hacksorten, den abgekühlten Reis, das gedünstete Gemüse, das Ei, Salz und Pfeffer vermengen. Mischen, aber nicht überarbeiten, sonst werden die Bällchen fest.
  4. Mit feuchten Händen Bällchen in der Größe einer großen Walnuss formen. In der Pfanne rundum anbräunen, ohne sie durchzugaren — die Kruste schließt den Saft ein.
    Tefteli in der Pfanne: Die Zange wendet das erste, schon gebräunte Bällchen, die übrigen sind noch roh
  5. In derselben Pfanne die restliche Zwiebel und Karotte anschwitzen, Tomatenmark zugeben und eine Minute mitkochen, damit das Mark sein Roharoma verliert.
  6. Den Schmand und etwas Wasser oder Brühe bis zur Soßenkonsistenz einrühren und abschmecken. Den Schmand nicht stark kochen, sonst flockt er aus — bei sanftem Köcheln halten.
    Schmandsauce für Tefteli, bei milder Hitze glatt gerührt
  7. Die Bällchen zurück in die Soße geben, abdecken und 25–30 Minuten bei niedriger Hitze schmoren, dabei wenden. Mit Kartoffelpüree oder Buchweizen servieren, mit Kräutern bestreut.
    Tefteli in Schmandsauce geschmort und mit Kräutern bestreut

Fragen

Meist liegt es am Reis. Roher Reis wird beim Schmoren nicht weich und macht die Bällchen zäh, also halb gar kochen und abkühlen lassen. Damit sie nicht zerfallen, gib ein Ei als Bindemittel zu und bearbeite das Hack nicht zu lange. Bräune die Bällchen vor dem Schmoren — die Kruste hält die Form.

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