
Teriyaki-Soße
Eine glänzende, tiefwürzig-süße Glasur aus Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker, mit einer Stärkesuspension angedickt, bis sie den Löffel überzieht. Selbstgemachte Teriyaki braucht zehn Minuten und schmeckt völlig anders als die Flaschenvariante — frischer Knoblauch und Ingwer verleihen eine Frische, die in haltbaren Versionen komplett verloren geht. Ich habe immer ein Glas im Kühlschrank und verwende sie für alles, von gegrilltem Hähnchen bis zu geröstetem Gemüse.
Zutaten
- 80 mlSojasauce
- 60 mlMirin
- 40 mlSake
- 2 ELZucker
- 2 ZehenKnoblauch, fein
- 1 TLfrischer Ingwer
- 1 TLMaisstärke
- 1 ELkaltes Wasser
Zubereitung
- Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker in einem kleinen Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat — etwa 1–2 Minuten.
- Gehackten Knoblauch und geriebenen Ingwer hinzufügen. Zum leichten Köcheln bringen und 2–3 Minuten kochen, damit die Aromen einziehen.
- In einem kleinen Becher die Stärke im kalten Wasser klümpchenfrei auflösen. Die Suspension unter ständigem Rühren in die köchelnde Soße gießen.
- Weitere 1–2 Minuten rühren, bis die Soße den Löffelrücken überzieht. Beim Abkühlen dickt sie weiter ein.
- Vom Herd nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen. Knoblauch und Ingwer abseihen für eine glatte Glasur oder für mehr Geschmack drin lassen. In ein Glas füllen. Hält sich im Kühlschrank bis zu 2 Wochen.
Fragen
Mirin ist ein süßer japanischer Reiswein mit etwa 14% Alkohol und sirupartiger, leicht goldener Konsistenz. Es verleiht eine saubere Süße und natürlichen Glanz, den Zucker allein nicht erreicht. Ersatzweise 60 ml trockener Sherry mit 1 EL Zucker oder 60 ml Reisessig mit 2 EL Zucker nehmen. Sherry kommt der Tiefe am nächsten. 'Mirin-Würzmittel' meiden — meistens Maissirup.
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Comments (1)
Taste this teriyaki sauce at room temperature, not straight from the fridge. Cold mutes flavors — you might oversalt it. Let it warm up for 10-15 minutes, taste, then make your final seasoning adjustments.