Frühstück und Brunch
Pain au chocolat — klassisches französisches Plundergebäck mit Schokolade
Pain au chocolat (wörtlich „Schokoladenbrot" auf Französisch) ist das klassische französische Plundergebäck aus der Familie der Viennoiserie: ein Rechteck aus gehefelten Plunderteig, um zwei dunkle Schokoladenstangen gewickelt und bis zu tiefem Goldbraun gebacken — mit knuspriger blättriger Kruste außen und weicher brotähnlicher Krume mit sichtbarer Wabenstruktur innen. Eines der bekanntesten französischen Gebäcke, neben dem Croissant — gleicher Teig, andere Form. Geschichte: Der österreichische Offizier August Zang und der Aristokrat Ernest Schwarzer eröffneten 1839 in Paris an der rue de Richelieu, Hausnummer 92, die Boulangerie Viennoise und führten damit die Wiener Backwaren in Frankreich ein. Ursprünglich aus Briocheteig, entwickelte sich pain au chocolat bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zum heutigen gehefelten Plunderteig (pâte feuilletée levée). Streit um den Namen: pain au chocolat (Norden und Mitte Frankreichs) gegen chocolatine (Südwestfrankreich — Bordeaux, Toulouse, Baskenland, sowie Quebec). In Frankreich wird es nie „Schokoladencroissant" genannt — das ist ein englischsprachiger Fehler. Aktive Arbeit 60 Minuten, Gesamtdauer 24-48 Stunden mit Übernacht-Ruhezeiten. Ergibt 8 Stück. Am besten warm essen, am selben Morgen, mit Milchkaffee oder Espresso.