
Paneer Tikka
Würfel aus festem Paneer und Gemüse, in gewürztem Joghurt mit Senföl mariniert, gegrillt bis die Ränder verkohlen und das Innere weich bleibt. Senföl trennt den Restaurant-Paneer Tikka von der Hausversion. Sofort mit Minze-Chutney und Limette servieren.
Zutaten
- 400 gfester Paneer, in 3 cm Würfel
- 150 gvollfetter griechischer Joghurt oder dicker abgesiebter Joghurt
- 1.5 ELSenföl
- 1 ELIngwer-Knoblauch-Paste
- 1 TLKashmiri-Chilipulver
- 1 TLgemahlener Koriander
- 0.5 TLGaram Masala
- 0.5 TLKurkuma
- 1 TLKasuri Methi, zerrieben
- 1 TLChaat Masala
- 1 ELZitronensaft
- 1 TLfeines Salz
- 1 rote Paprika in 3 cm Stücke
- 1 grüne Paprika in 3 cm Stücke
- 1 große rote Zwiebel in 3 cm Stücke
Zubereitung
- Marinade machen und marinieren. Laden-Paneer: Würfel 15 Min in warmem Wasser einweichen und trocknen. Joghurt, Senföl, Ingwer-Knoblauch-Paste, Kashmiri-Chili, Koriander, Garam Masala, Kurkuma, Kasuri Methi, Zitronensaft und Salz verquirlen. Abschmecken. Paneer, Paprika und Zwiebel hinzufügen. Vorsichtig mischen. Abdecken und 1-2 Stunden kühlen. Nicht länger als 6 Stunden marinieren.
- Für das Kochen vorbereiten. 20 Minuten vor dem Kochen aus dem Kühlschrank nehmen. Paneer, Paprika und Zwiebel abwechselnd auf Spieße stecken.
- Im Ofen grillen. Ofen auf 230°C mit Grillfunktion vorheizen. Grill im oberen Drittel. 10-12 Minuten grillen, mit restlicher Marinade bepinseln, wenden, weitere 4-5 Minuten grillen.
- Herd-Alternative. Gusseiserne Grillpfanne auf hoher Hitze mit etwas Öl erhitzen. Spieße alle 2-3 Minuten wenden, insgesamt 8-10 Minuten.
- Fertigstellen und servieren. Sofort Limettensaft auspressen und großzügig Chaat Masala bestreuen. Mit Minze-Koriander-Chutney und rohen Zwiebelringen servieren.
Fragen
Paneer ist frischer indischer Käse aus Vollmilch, die mit Säure geronnen und gepresst wird. Schlüsseleigenschaft: schmilzt beim Erhitzen nicht — die Würfel behalten ihre Form und entwickeln eine goldene Kruste. Halloumi ist der ähnlichste Käse, aber Paneer ist weicher und neutraler. Als festen Block kaufen, nicht in weicher Form.
Er härtet durch Überhitzen aus. Drei Regeln: nicht länger als 6 Stunden marinieren, sehr hohe Hitze für kurze Zeit (3-4 Min pro Seite), aufhören wenn Brandstellen erscheinen. Laden-Paneer vor dem Marinieren 15-20 Min in warmem Wasser einweichen.
Senföl verleiht einen charakteristischen scharfen Stich, hilft der Marinade beim Haften und hat einen hohen Rauchpunkt. Ohne ihn ist der Geschmack deutlich milder. Ersatz: neutrales Öl + ½ TL Senfpulver.
Ofen: 230°C mit Grill, oberes Drittel, 10-12 Min, wenden, 4-5 Min. Heißluftfritteuse: 200°C, 8-10 Min, wenden, 2 Min. Gusseisengrill: hohe Hitze, 2-3 Min pro Seite. Rauch: Dhungar-Technik mit Holzkohle und Ghee.
Verschiedene Gerichte. Paneer Tikka: trockene Vorspeise auf Spießen ohne Sauce. Paneer Tikka Masala: Hauptgericht mit würziger cremiger Tomatensauce. Derselbe marinierte und gegrillte Paneer kann zum Starter (Tikka) oder Hauptgericht (Masala) werden.
Bewerten
Rezepte per E-Mail
Ein Brief pro Woche: ein Rezept nach Ihrem Geschmack und alles Neue auf der Seite. Abmelden mit einem Klick.
Als Geschenk: Sergeis Kochbuch (E-Book).
Mit der Anmeldung akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung.
Verraten Sie uns, was Sie gern kochen (30 Sekunden) →Weiter stöbern
Weitere Gerichte aus dem Archiv — ausgewählt nach Überschneidung mit dem, was du gerade kochst.



An der Diskussion teilnehmen
Kommentare (2)
Mustard oil is the ingredient that makes paneer tikka taste like it came from a Delhi street stall rather than a home kitchen. Most recipes call for regular oil but mustard oil has this sharp, almost wasabi-like kick that mellows completely when heated and leaves behind a flavour you cannot replicate with anything else. If you cannot find mustard oil, mix a tiny bit of wasabi paste into regular oil — not the same but closer than plain oil.
Paneer Tikka ist jetzt unser Lieblings-Grillgericht! Vegetarisch und trotzdem so würzig und sättigend. Den Paneer hab ich im indischen Laden gekauft, der aus dem Supermarkt ist zu weich. Unbedingt die Senfölmarinade ausprobieren, das macht den Unterschied.